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[Oben angepinnt] Gesetzbuch des Staates


Timo
 Timo
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  Gesetzbuch CrankGamerz RP


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Strafgesetzbuch [StGB]

Stand 23.01.2021

INHALTSVERZEICHNIS

Allgemeiner Teil 4

  • Artikel 1 · Keine Strafe ohne Gesetz 4
  • Artikel 2 · Täterschaft 4
  • Artikel 3 · Versuch 4
  • Artikel 4 · Anstiftung 4
  • Artikel 5 · Notwehr 5
  • Artikel 6 · Strafmaßverschärfung 5
  • Artikel 7 · Rechtsfolge 5

Artikel 8 Besonderer Teil

  • 1 Diebstahl 6
  • 2 Raub 6
  • 3 Erpressung 6
  • 4 Betrug 7
  • 5 Körperverletzung 7
  • 6 Sachbeschädigung 8
  • 7 Selbstjustiz 8
  • 8 Mord 8
  • 9 Unterlassene Hilfeleistung 8
  • 10 Beleidigungen / Drohungen 9
  • 11 Üble Nachrede 9
  • 12 Hausfriedensbruch 9
  • 13 Freiheitsberaubung 9
  • 14 Erpresserischer Menschenraub 10
  • 15 Dokumentenfälschung 10
  • 16 Widerstand gegen die Staatsgewalt 10
  • 17 Amtsanmaßung 10
  • 18 Missbräuchlicher Notruf 11
  • 19 Fahrerflucht 11
  • 20 Verschleierungsverbot / Vermummungsverbot 11
  • 21 Sperrbezirke 11
  • 22 Identitätsfeststellung 12
  • 23 Vortäuschen einer Straftat 12
  • 24 Belehrung 12
  • 25 Entzug der Fahrerlaubnis 12
  • 26 Geiselnahme 13
  • 27 Besitz illegaler Gegenstände 13
  • 28 Strafmilderung 13
  • 29 Verjährungsfristen 14
  • 30 Tierquälerei 14
  • 31 Unterschlagung 14
  • 32 Kriminelle Vereinigung 14
  • 33 Straftaten an öffentlichen Plätzen 15
  • 34 Sexuelle Belästigung 15
  • 35  Gefangenenbefreiung 15

   Allgemeiner Teil


Artikel 1 · Keine Strafe ohne Gesetz

  • Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Tat vor Ihrer Ausführung gesetzlich

        bestimmt war.

  • Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Artikel 2 · Täterschaft

  • Als Täter wird bestraft, wer eine strafbare Handlung selbst begeht, einen anderen dazu bestimmt sie auszuführen oder zu ihrer Ausführung beiträgt.

Artikel 3 · Versuch

  • Der Versuch eines Verbrechens oder die Beteiligung am Versuch ist ebenso strafbar wie die vollendete Tat.

Artikel 4 · Anstiftung

  • Wer vorsätzlich einen anderen zu einer strafbaren Handlung anstiftet, wird dem Täter gleich bestraft.

Artikel 5 · Notwehr

  • Nicht rechtswidrig handelt, wer sich nur der Verteidigung bedient, die notwendig ist, um einen gegenwärtigen oder unmittelbar drohenden rechtswidrigen Angriff auf ein

        Rechtsgut abzuwehren.

  • Wer das gerechtfertigte Maß der Verteidigung überschreitet oder sich einer

        unangemessenen Verteidigung bedient, handelt rechtswidrig.

Artikel 6 · Strafmaßverschärfung

  • Die Strafe für eine rechtswidrige Handlung kann nach Ermessen der Beamten der

        Strafverfolgungsbehörden verdoppelt werden, sofern eine der folgenden Kriterien

        erfüllt ist:

       1 Wiederholungstäter

       Als Wiederholungstäter gilt, wer sich innerhalb von vier Tagen wiederholt mit sich ähnelnden rechtswidrigen Handlungen strafbar macht.

       2 Besonders schwerer Fall

       Ein besonders schwerer Fall liegt vor, wenn die rechtswidrige Handlung von den Regelbeispielen abweicht.

 

Artikel 7 · Rechtsfolge

  • Rechtswidrige Handlungen können wie folgt bestraft werden:

        1 Vermögens- oder Sachstrafen

        (a) Geldstrafen können in Ausnahmefällen in Haftzeit umgewandelt werden.

        Hierbei werden $ 1.000 zu je fünf Hafteinheiten umgewandelt.

        2 Freiheitsstrafen

        3 Entzug von Berechtigungen und Lizenzen


Besonderer Teil


§ 1 Diebstahl

  • Wer eine fremde Sache einem anderen mit dem Vorsatz wegnimmt, um sich selbst oder einen Dritten zu bereichern, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu

        bestrafen.

  • Wer mit dem Vorsatz sich oder einen Dritten unrechtmäßig zu bereichern das Ergebnis einer automatisierten Datenverarbeitung durch Eingabe oder Manipulation beeinflusst, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.
  • Wer einen Diebstahl an einer Sache begeht, deren Wert $ 50.000 oder mehr beträgt,

        ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 2 Raub

  • Wer eine fremde Sache einem anderen durch Drohung entwendet, um sich selbst oder einen Dritten zu bereichern, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu

        bestrafen.

  • Wer einen Raub unter Verwendung einer Waffe verübt, ist mit einer Freiheitsstrafe

        und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 3 Erpressung

  • Wer einen anderen rechtswidrig mit Gewalt oder Drohung zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe bestraft.
  • Ein besonders schwerer Fall liegt vor, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Gruppe handelt.

 

§ 4 Betrug

  • Wer einen anderen durch Täuschung am Vermögen schädigt, um sich oder einen

        Dritten zu bereichern, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

  • Ein besonders schwerer Fall liegt vor, wenn der Täter

        gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Gruppe handelt,

        einen großen Vermögensverlust herbeiführt,

        in der Absicht handelt, durch fortgesetzte Begehung von Betrug eine große

        Anzahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu

        bringen,

        eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,

        5oder seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger missbraucht.

§ 5 Körperverletzung/ Schwere Körperverletzung

  • Wer eine andere Person misshandelt oder dessen Gesundheit schädigt, ist mit einer

        Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

        Zusätzlich kann die Zahlung eines Schmerzensgeldes angeordnet werden.

  • Wer eine Körperverletzung fahrlässig herbeiführt, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

        Zusätzlich kann die Zahlung eines Schmerzensgeldes angeordnet werden.

  • Wer eine andere Person misshandelt oder dessen Gesundheit schädigt und dadurch

        ihre Bewusstlosigkeit hervorruft, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu

        bestrafen. Zusätzlich kann die Zahlung eines Schmerzensgeldes angeordnet werden.

  • Wer eine Körperverletzung mit schweren Folgen fahrlässig herbeiführt, ist mit einer

        Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

        Zusätzlich kann die Zahlung eines Schmerzensgeldes angeordnet werden.

 

§ 6 Sachbeschädigung

  • Wer eine fremde Sache beschädigt, unbrauchbar macht oder zerstört, ist mit einer

        Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

        Zusätzlich kann eine Schadensersatzzahlung angeordnet werden.

§ 7 Selbstjustiz

  • Als Selbstjustiz wird die gesetzlich nicht zulässige Vergeltung für erlittenes Unrecht

        bezeichnet, die der Betroffene im eigenen Namen selbst ausübt.

§ 8 Mord

  • Wer einen anderen aus Mordlust, Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,

        heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder

        um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,

       einen Menschen tötet, ist mit einer lebenslangen Haftstrafe zu bestrafen.

  • Wer einen anderen versucht zu töten, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 9 Unterlassene Hilfeleistung

  • Wer bei Unglücksfällen oder Gefahr es unterlässt Hilfe zu leisten, obwohl dies den

        Umständen nach zumutbar und offensichtlich erforderlich ist, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

  • Ebenso wird bestraft, wer in solchen Situationen einen Dritten daran hindert Hilfe  zu

        leisten.

§ 10 Beleidigung / Drohung

  • Wer eine andere Person beschimpft, verspottet oder Äußerungen tätigt, die seine Ehre verletzen, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.
  • Wer einen anderen bedroht, um ihn in Furcht oder Unruhe zu versetzen, ist mit einer

        Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 11 Üble Nachrede

  • Wer einem anderen, in einer für einen Dritten wahrnehmbaren Weise, eine

        verachtungswürdige Eigenschaft oder ein geächtetes Verhalten nachsagt, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

  • Wer einen anderen bedroht, um ihn in Furcht oder Unruhe zu versetzen, ist mit einer

        Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 12 Hausfriedensbruch

  • Wer in die Wohnstätte, die Geschäftsräume in das befriedete Besitztum eines anderen oder öffentliche Einrichtungen widerrechtlich eindringt, oder wer ohne Befugnis darin verweilt und sich auf Aufforderung des Berechtigten nicht entfernt, wird mit Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe bestraft.

§ 13 Freiheitsberaubung

  • Wer einen Menschen einsperrt oder auf andere Weise der Freiheit beraubt, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 14 Erpresserischer Menschenraub

  • Wer einen Menschen entführt oder sich eines Menschen bemächtigt, um die Sorge des Opfers um sein Wohl oder die Sorge eines Dritten um das Wohl des Opfers zu einer Erpressung mit Bereicherungsabsicht ausnutzt, oder wer die von ihm durch eine solche Handlung geschaffene Lage eines Menschen zu einer solchen Erpressung ausnutzt, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 15 Dokumentenfälschung

  • Wer ein falsches Dokument herstellt oder ein echtes Dokument verfälscht, mit der

        Absicht, dass es im Rechtsverkehr gebraucht werde, ist mit einer Freiheitsstrafe

        und/oder Geldstrafe zu bestrafen. Zusätzlich kann eine Schadensersatzzahlung angeordnet werden.

  • Wer unter Vorsatz ein falsches Beweismittel herstellt, das zum Beweis eines Rechts

        oder einer Tatsache gebraucht wird, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 16 Widerstand gegen die Staatsgewalt

  • Wer eine Behörde oder einen Beamten mit Gewalt, durch Drohung oder durch seine

        Ignoranz an einer Amtshandlung behindert, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder

        Geldstrafe zu bestrafen.

 

§ 17 Amtsanmaßung

  • Wer sich der Ausübung eines öffentlichen Amtes anmaßt, ohne dazu befugt zu sein, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 18 Missbräuchlicher Notruf

  • Wer die Notruffunktion oder die Notruf-Telefonnummer einer Behörde, ohne sich in einer Notsituation zu befinden, verwendet, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 19 Fahrerflucht

  • Ein Unfallbeteiligter, der sich nach nach einem Unfall rechtswidrig vom Unfallort entfernt, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

        Die Höhe der Strafe bemisst sich nach den Umständen der Tat:

        1 Fahrerflucht mit Materialschaden

        2 Fahrerflucht mit Personenschaden

§ 20 Verschleierungsverbot / Vermummungsverbot

  • Niemand darf in der Öffentlichkeit Kleidung tragen, die dazu bestimmt ist, das Gesicht zu verbergen.

        Davon ausgenommen sind Personen mit staatlich anerkannter Dienstkleidung.

        Zuwiderhandeln wird mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe bestraft.

§ 21 Sperrbezirke

  • Das Betreten oder Überfliegen von Sperrbezirken ohne ausdrückliche Genehmigung ist verboten. Verstöße gegen dieses Verbot werden mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe bestraft.
  • Als Sperrbezirke gelten:

       1 Bolingbroke Justizvollzugsanstalt

       2 Fort Zancudo

       3 Von der Exekutive ausgerufene temporäre Sperrbezirke

§ 22 Identitätsfeststellung

  • Jeder Bürger ist gegenüber der Exekutive ausweispflichtig.
  • Sollte die Identität nicht festgestellt werden können, ist die Person bis zur Ermittlung

        ihrer Identität festzusetzen und ggf. mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu   bestrafen.

  • Beamte der Exekutive im normalen Polizeidienst müssen sich gegenüber Bürgern auf Verlangen mit ihrem Dienstausweis ausweisen. Davon ausgenommen sind Sondereinsatzkräfte.

§ 23 Vortäuschen einer Straftat / Falschaussage

  • Wer wider besseren Wissens einer Behörde vorgetäuscht, das eine rechtswidrige Tat

        begangen worden sei oder die Verwirklichung einer rechtswidrigen Tat bevorstehe, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

  • Wer bei seiner förmlichen Vernehmung uneidlich falsch aussagt, ist mit einer

        Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

  • Wer vor Gericht falsch schwört, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu

        bestrafen.

§ 24 Belehrung

  • Eine Person, die von der Exekutive festgesetzt wird, ist auf ihre Rechte hinzuweisen - Miranda Warnung.
  • Wird die Belehrung vergessen, unvollständig oder fehlerhaft vorgelesen, so hat dies

        keine Auswirkung auf die Strafverfolgung.

        Die Miranda Warnung kann jederzeit nachgeholt werden.

§ 25 Entzug der Fahrerlaubnis

  • Wird jemand wegen einer rechtswidrigen Tat, die er bei oder im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeugs oder unter Verletzung der Pflichten eines Fahrzeugführers begangen hat, verurteilt oder nur deshalb nicht verurteilt, weil seine Schuldunfähigkeit nicht erwiesen oder nicht auszuschließen ist, so kann ihm je nach Schwere der Tat die Fahrerlaubnis entzogen werden.

§ 26 Geiselnahme

  • Wer einen Menschen entführt oder sich eines Menschen bemächtigt, um ihn oder einen Dritten durch Drohung mit dem Tod oder einer schweren Körperverletzung des Opfers oder mit dessen Freiheitsentziehung zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung zu nötigen, oder wer die von ihm durch eine solche Handlung geschaffene Lage eines Menschen zu einer solchen Nötigung ausnutzt, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 27 Besitz illegaler Gegenstände

  • Wer ohne ausdrückliche Genehmigung illegale Gegenstände besitzt oder diese lagert, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.
  • Als illegal deklarierte Gegenstände gelten:

        1 Munition, sofern der Besitzer nicht über einen Waffenschein verfügt.

        2 Ausrüstungsgegenstände, die von der Regierung an staatliche Institutionen

        herausgegeben werden, sofern der Besitzer gegenwärtig nicht im Dienst

        ist.

       (a) Davon ausgenommen sind Funkgeräte.

        3 Geräte, die dazu bestimmt sind, Datenverarbeitungen zu manipulieren

§ 28 Strafmilderung

  • Eine Strafe kann gemildert werden, wenn der Täter:

        1 durch freiwilliges Offenbaren seines Wissens wesentlich dazu beigetragen

        hat, dass eine Straftat aufgedeckt werden konnte oder

        2 freiwillig sein Wissen rechtzeitig der Exekutive offenbart, sodass eine Straftat

        verhindert werden kann.

§ 29 Verjährungsfristen

  • Die Verjährung schließt die Ahndung der Tat und die Anordnung von Maßnahmen.
  • Freiheitsstrafen ab 200 Hafteinheiten verjähren nicht.
  • Soweit die Verfolgung verjährt, beträgt die Verjährungsfrist:

        1 15 Tage bei einer Freiheitsstrafe von bis zu 99 Hafteinheiten

        2 30 Tage bei einer Freiheitsstrafe von 100 bis 149 Hafteinheiten

        3 45 Tage bei einer Freiheitsstrafe von 150 bis 199 Hafteinheiten

  • Die Verjährung ruht, solange dem Verurteilten ein Aufschub oder die Unterbrechung der Vollstreckung des Urteils durch einen Richter oder Staatsanwalt bewilligt ist.
  • Ein Richter kann die Verjährungsfrist vor ihrem Ablauf, auf Antrag der

        Staatsanwaltschaft, einmal um die Hälfte der gesetzlichen Verjährungsfrist verlängern.

§ 30 Tierquälerei

  • Wer ein Tier misshandelt oder ihm unnötige Qualen zufügt, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.
  • Wer ein Tier dahingehend abrichtet, Menschen oder Tieren Schmerzen zuzufügen, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

        Zusätzlich kann die Zahlung eines Schmerzensgeldes angeordnet werden.

  • Ausgenommen von Abs. 2 sind Diensthunde der Exekutivbehörden.

§ 31 Unterschlagung

  • Wer eine fremde bewegliche Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zueignet, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.
  • Wer Beweise zur Klärung von Straftaten oder Ermittlungen bewusst zurückhält, ist
  • mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 32 Kriminelle Vereinigung/Bildung bewaffneter Gruppen

  • Eine kriminelle Vereinigung ist ein auf längere Dauer angelegter Zusammenschluss von Personen, deren Zweck oder Tätigkeit auf die Begehung von Straftaten ausgerichtet ist.
  • Eine kriminelle Vereinigung muss durch einen richterlichen Beschluss als solche

        deklariert werden

        Wer unbefugt eine Gruppe, die über Waffen oder andere gefährliche Werkzeuge verfügt, bildet oder befehligt oder wer sich einer solchen Gruppe anschließt, sie mit Waffen          oder Geld versorgt oder sonst unterstützt, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 33 Straftaten an öffentlichen Plätzen

  • Straftaten, welche an öffentlichen Plätzen, wie z.B. Parks, während Veranstaltungen

        sowie im Innen- oder Außenbereich öffentlicher Institutionen verübt werden, sind mit

        einer zusätzlichen Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

§ 34 Sexuelle Belästigung

  • Wer eine andere Person in sexuell bestimmter Weise belästigt, ist mit einer

        Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.

  • Eine sexuelle Belästigung ist jedes unerwünschte, sexuell bestimmte Verhalten, wozu auch unerwünschte sexuelle Handlungen und Aufforderungen zu diesen, sexuell bestimmte körperliche Berührungen und Bemerkungen sexuellen Inhalts

        gehören, welches bezweckt oder bewirkt, dass die Würde der betreffenden Person

        verletzt wird.

§ 35 Gefangenenbefreiung

  • Wer einen Gefangenen befreit, ihn zum Entweichen verleitet oder dabei fördert, ist mit einer Freiheitsstrafe und/oder Geldstrafe zu bestrafen.
  • Ein besonders schwerer Fall liegt vor, wenn der Täter als Amtsträger oder als

        Mitglied einer Gruppe handelt.


Viel Spaß und einen Straffreien Aufenthalt wünscht dir das CrankGamerz.com Team

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